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Schloss Ostrov

 

Kategorie: Schlösser Region: Karlovy Vary und Umgebung Stadt: Ostrov

 

Die Dominante der Stadt Ostrov (Schlackenwerth) ist das unlängst rekonstruierte Schloss. Das Renaissanceschloss der gräflichen Familie Schlik wurde unter den Herzögen von Sachsen-Lauenburg und den Badener Markgrafen erweitert und im Barockstil umgebaut. Das steinerne Eingangsportal schuf im Jahre 1690 der Schlackenwerther Bildhauer Martin Möckl. Den heutigen Schlosspark betritt man durch das sog. Weiße Tor, ein Werk des Steinmetzmeisters Paul Büttner. Der ursprünglich ausgedehnte Schlossgarten wurde einst als achtes Weltwunder bezeichnet. Nach dem Brand des Schliker Schlosses im Jahre 1691 verwandelte der Hofbaumeister Domenico Egidio Rossi den in den Garten weisenden Teil in eine illusionistische sog. Prospektmauer. Im Jahre 1809 ging das Schlackenwerther herrschaftliche Anwesen in den Besitz der toskanischen Großherzöge über. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss nach Plänen von Damian Klemm umgebaut. In der Vergangenheit diente es unterschiedlichen Zwecken. So war es unter anderem während des Zweiten Weltkrieges eine Zweigstelle des Konzentrationslagers in Flossenbürg. Vor der Sanierung hatte hier bis zum Jahre 2012 die Fachschule für Maschinenbau ihren Sitz.

Nach der Sanierung im Jahre 2014 wurde das Schloss der Sitz des Stadtamtes. Der mit einem Glasdach versehene Innenhof des Schlosses, die heutige Halle, ist ein Raum, wo die historische und die moderne Architektur einen Ort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen bilden.

Touristisch attraktiv sind alle neuentstandenen, im Schloss untergebrachten Ausstellungen. In der Halle finden wir die Ausstellungen zur Geschichte des Schlosses „Das Schlossareal im Wandel der Zeit“ und „Von verborgenen Geheimnissen des Schlosses“ mit Exponaten, die im Verlaufe seiner Sanierung gefunden wurden. Bedeutungsvoll ist auch die Ausstellung „Die Ostrover Region und das Bergbauwesen“, die in zwei Teile gegliedert ist. In der Ausstellung „Die Schliks und die Münzprägung“ ist eine silberne Schatulle der Schliks zu sehen, die im Jahre 1992 zum Kulturdenkmal und im Jahre 2015 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt wurde, da es sich um eine Werk von europäischer Bedeutung und hohem künstlerischen Wert handelt. Sie ist mit 44 Schliker Münzen und Medaillen besetzt, die in den Münzanstalten in Joachimsthal (Jáchymov), Schlaggenwald (Horní Slavkov), Plan (Planá), Nürnberg und in Prag geprägt wurden. Die Taler und Medaillen sind in silberne, vergoldete Rähmchen eingesetzt. Die Schatulle ist ein Werk des bedeutenden Augsburger Goldschmiedes Johann Andreas Thelot. Der zweite Teil „ Erzförderung im Erzgebirge“ kartographiert die Geschichte des Bergbaus in der Region.

Bestandteil der rekonstruierten Prospektmauer des Schlosses ist eine Aussichtsplattform, die einen herrlichen Ausblick auf den Schlosspark und seine Umgebung bietet, wobei wir hier auch den Garten der Düfte und der Farben finden, mit Beeten von Kräutern und kleinen Gehölzen, umrahmt von Bänken zum Ausruhen und Schildern mit lehrreichen Informationen.

 

 

Kontaktangaben

Adresse: Jáchymovská 1

PLZ: 36301

Telefon: +420 354 224 950

E-Mail: ic@ostrov.cz

Web: www.icostrov.cz/zamek-ostrov

 
 
 
 

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